Diese Berliner-Pfannkuchen im Kürbis-Style verbinden klassischen Krapfen-Genuss mit herbstlichem Flair. Der weiche, leicht süße Hefeteig wird goldbraun frittiert, in Zimt-Zucker gewälzt und mit Pflaumenmus gefüllt — ein perfekter Begleiter für kalte Nachmittage oder gemütliche Kaffeerunden. Dank einfacher Zutaten und klaren Schritten gelingen sie dir zu Hause wunderbar fluffig und saftig.
Inhalt dieses Blogbeitrags:
Schaue dir unbedingt die Zubereitung von diesem Rezept in meinem unten verlinkten Video an. Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit diesem Rezept!
Kürbis-Style – warum das Herbstgefühl perfekt passt
Der „Kürbis-Style“ bezieht sich hier weniger auf Kürbis im Teig, sondern auf die Optik, Gewürze und das Herbst-Mood-Setting: Zimt, warmes Licht, orange Deko-Elemente und vielleicht kleine Kürbis-Plätzchen als Deko machen aus klassischen Berlinern ein saisonales Highlight. Wenn du möchtest, kannst du den Teig leicht mit 1 TL Pumpkin Spice oder ½ TL Zimt aromatisieren — das gibt einen feinen, herbstlichen Touch ohne die klassische Krapfen-Textur zu verändern.
Mein Utensilientipp
Köstliche Berliner-Pfannkuchen im Kürbis Style
Kochutensilien
- 1 Große Rührschüssel
- 1 Küchenwaage & Messbecher
- 1 Handmixer oder Küchenmaschine (mit Knethaken)
- 1 Kochlöffel oder Teigschaber
- 1 Küchentuch (zum Abdecken)
- 1 Teigkarte / Teigschaber
- 1 Thermometer (für Milch & Öl)
- 1 Kleiner Topf oder Fritteuse
- 1 Schaumkelle
- 1 Küchenpapier & Schüssel für Zimt-Zucker
- 1 Spritzbeutel mit Lochtülle
- 1 Rost oder Backgitter
Zutaten
Für den Teig:
- 250 ml warme Milch
- ½ Hefe Würfel
- 1 Ei
- 2 EL Rohrohrzucker
- 1 TL Salz
- 500 g Mehl
- 1 EL Butter
Sonst brauchst du noch:
- Pflaumenmus Menge nach Geschmack, ca. 150–200 g für mehrere Berliner
- Zum Wälzen: Zucker & Zimt z. B. 3 EL Zucker + 1 TL Zimt, nach Geschmack
- Frittieren: ca. 750 ml neutrales Bratöl auf 170 °C
Anleitungen
- Milch auf lauwarme Temperatur erwärmen (handwarm, ca. 36–38 °C).
- Die Hefe in die warme Milch bröseln, 2 EL Rohrohrzucker dazu geben und mit einem Löffel kurz verrühren. 5–10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht schäumt — das zeigt, dass die Hefe aktiv ist.
- Dann das Ei, Salz dazugeben, zum Schluss das Mehl dazu und schön mit den Händen oder der Küchenmaschine ca. 6–8 Minuten kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht.
- Kurz vor Ende der Knetzeit 1 EL weiche Butter einarbeiten, bis sie vollständig eingezogen ist.
- Den Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken.
- An einem warmen, zugfreien Ort 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat (ca. doppelt).
- Den gegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche sanft entgasen.
- In ca. 10–12 gleichgroße Portionen teilen (je nach gewünschter Größe).
- Jede Portion zu einer glatten Kugel formen. Auf einem leicht bemehlten Brett mit genügend Abstand abgedeckt nochmals 20–30 Minuten ruhen lassen (zweite Gare).
- Öl in einem kleinen, hohen Topf geben (≈750 ml). Einen Brat-/Küchenthermometer verwenden und die Temperatur auf 170 °C einstellen.
- Vorsichtig 2–3 Teigkugeln (je nach Topfgröße) mit einer Schaumkelle ins heiße Öl geben — nicht zu viele auf einmal, sonst sinkt die Temperatur zu stark.
- Sicherheits-Tipps: Topf nie ganz voll füllen, Hitze nie unbeaufsichtigt lassen, einen Deckel und ein Küchentuch bereit halten (bei Fettbrand niemals Wasser verwenden).
- Pro Seite ca. 1–1,5 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle wenden.
- Herausnehmen, kurz abtropfen lassen und sofort in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen, damit die Zuckerschicht haften bleibt. Auf einem Rost oder auf Küchenpapier abkühlen lassen.
- Einen Spritzbeutel mit schmaler Lochtülle (oder eine Einwegspritzbeutelspitze) mit Pflaumenmus einfüllen.
- Seitlich in die Berliner einstechen und Pflaumenmus hineinspritzen, bis ein leichter Widerstand spürbar ist.
- Guten Appetit!
Video
Notizen
Serviervorschläge & Tipps
- Varianten: statt Pflaumenmus passt auch Aprikosenmarmelade, Vanillepudding oder Nutella.
- Wenn du sie mehrere Stunden vorher zubereiten möchtest: erst frittieren und unmittelbar vor dem Servieren füllen, damit die Füllung frisch bleibt.
- Für weniger Fett: im Backofen bei 180 °C backen (ölofenmäßig) — Ergebnis weicht in Textur ab, ist aber möglich.
- Immer ein Thermometer nutzen, 170 °C ist optimal — zu heiß verbrennt außen, zu kalt saugt sich der Teig mit Fett voll.
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